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Clubtraining Ostern 2004 in Langensteinbach |
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Geschrieben von Udo Dörigmann
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Wednesday, 21. April 2004 |
10 kleine Negerlein... So ähnlich lief's bei den Vorbereitungen zum
Clubtraining Ostern in Langensteinbach. Von den zahlreichen
Interessenten blieben schließlich nur 4 (in Worten "vier") Leute übrig,
die sich auf den Weg nach Sachsen aufmachten.
Schon die Anfahrt war ein echtes Abenteuer: Heftige Regen- und
Graupelschauer, Staus überall. Eben österliches Verkehrschaos vom
Feinsten. Nach schlappen 7 Std. und 40 Minuten waren die 420 km dann
endlich geschafft. Wir waren da. Wo? Na ja... Im "befestigten"
Fahrerlager des Endurogeländes eben. "Befestigt" hieß in diesem Fall,
dass das Auto nicht stecken blieb, da der Matsch dort nur einige
Zentimeter tief war. Außerhalb des Fahrerlagers sah es allerdings etwas
anders aus. Doch dazu später mehr...
Die 1. Runde am nächsten
Morgen war schon beeindruckend: Das Wasser stand stellenweise noch
ziemlich hoch, jede Menge ausgefahrene Rillen, Löcher und Matsch, jede
Menge Matsch. Stellenweise besteht der Boden aus Lehm, der bei Nässe
"wickelt" und das Fahren so zur echten Herausforderung macht. Die
zahlreichen Auf- und Abfahrten auf dem Gelände waren kein Thema, da
schlicht unfahrbar. Alle Versuche an einfach aussehenden Hügeln endeten
stets mit dem Lenker am Boden.
Nachmittags trocknete es dann
aber deutlich ab und die Strecke wurde besser. Zwar immer noch tiefe
Wasserlöcher von denen sich einige als ausgesprochen tückisch erwiesen
(wer reinfuhr bekam sein Motorrad nur nach langwierigen
Bergungsaktionen mit vereinten Kräften wieder zurück) aber der Rest der
Strecke wurde fahrbar.
Mittlerweile waren die Motorräder nur
noch an der Farbe der Sitzbank zu erkennen. Alles andere war von einer
gleichmäßigen braunen Schicht überzogen. Von den Fahrern gar nicht zu
reden...
3 Runden sind auf dem weitläufigen Gelände markiert:
gelb (leicht) orange (mittel) rot (schwer)
Die
leichte Runde besteht überwiegend aus breiten, je nach Witterung gut zu
befahrenden Wegen. Ein paar Schwierigkeiten mehr gibt's schon bei
orange und richtig zur Sache geht's bei rot. Da kommt wirklich jeder
auf seine Kosten. Da es außerdem durchaus erlaubt ist abseits der
markierten Strecke "querfeldein" zu fahren, kann sich wirklich jeder an
sein Limit (oder auch darüber hinaus) heranwagen.
Das Wetter
wurde insgesamt immer besser. Außer nachts. Da regnete es öfter mal.
Und es war kalt. Saukalt. Grillen draußen bei 5 Grad und Regen ist
nicht wirklich gemütlich. Aber Spaß hatten wir trotzdem. Und die
Standheizungen haben ihr bestes gegeben um zu verhindern, dass wir
morgens als Eiszapfen aufwachen.
Langensteinbach ist wirklich
eine Reise wert. Wie auf kaum einem anderen Gelände kann man dort nach
Herzenslust Geländefahren. Wem es nicht genügt auf Motocross-Strecken
im Kreis zu fahren, sondern wer "richtiges" Gelände sucht, der ist dort
genau richtig! Hervorzuheben ist auch die nette und unkomplizierte
Betreuung durch Nicky Neubert (http://www.neubert-racing.com) der für Fragen und Anregungen immer ein offenes Ohr hat und auch an Ostern einen Satz Bremsbeläge verkauft, wenn's pressiert.
Besondere
Anerkennung verdient die Leistung von unserem "Rookie" Christopher. Das
Endurofahren bei solchen Streckenverhältnissen mit so einem Motorrad
und mit solchen Reifen zu lernen, ist im wahrsten Sinn des Wortes ein
"Crashkurs". Und den hat er wirklich mit Bravour gemeistert!
Mittlerweile
ist der Matsch wieder runter, der Muskelkater verschwunden und wir
freuen uns schon auf das nächste Training in Langensteinbach: Heute ist
nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage...
Pfungstadt, im April 2004
Udo Dörigmann Sportleiter
P.S.: Bilder gibts in unserer Galerie.Powered by AkoComment 2.0.3! and SecurityImage 3.0.8 |
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 31. January 2005 )
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